Das neue Jahr hat im Südsudan mit den schlimmsten kriegerischen Auseinandersetzungen seit der Staatsgründung im Juli 2011 begonnen: Krieger der Lou Nuer, ein Nomadenvolk, haben nahe der Stadt Pibor im Bundesstat Jonglei Rache am Stamm der Murle genommen. Auf der Flucht vor den Kämpfen haben Zehntausende Menschen ihre Heimat verlassen. Die Südsudanesische Regierung hat den Notstand ausgerufen. Ute Velten, DRK-Delegierte im Südsudan, berichtet über die Situation vor Ort und die Rotkreuz-Hilfe.
„Die Stadt Lekongole soll vollkommen niedergebrannt sein“, sagt Ute Velten. „Etwa 20.000 Menschen…